Thomas Aigner: „Der Brexit wird starke Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben.“


München, 28.06 2016, Autor: Ulrich Riediger

Thomas Aigner, Geschäftsführer der Aigner Immobilien GmbH, hält nach dem Brexit einen weiteren Anstieg der Immobilienpreise in den deutschen Immobilien-Metropolen nicht für ausgeschlossen.

Mit über 100 Mitarbeitern an sieben Standorten im Großraum München und in Frankfurt am Main ist sein Unternehmen eines der großen mittelständischen Maklerunternehmen in Deutschland.

„Seit der Finanzkrise 2009 und der Nullzinspolitik der EZB flüchten Anleger zunehmend in Sachwerte, vor allem in Immobilien“, so Thomas Aigner. Besonders der deutsche Immobilienmarkt in den Top-Städten gilt als sicherer Hafen für Anleger.

Das Problem: Das Angebot kann die enorme Nachfrage deutscher und internationaler Investoren nicht befriedigen. Das treibt die Preise. Aigner: „Ich gehe davon aus, dass durch den Ausstieg der Briten aus der EU zunächst die Aktienmärkte für einige Zeit massiven Schwankungen ausgesetzt sein werden und jetzt viele Anleger ihr Kapital in weniger volatile Anlagen retten. Besonders Wohnimmobilien in den deutschen A- und B-Städten spielen hier eine bedeutende Rolle. Selbst geringe Renditen werden akzeptiert. Ich denke, dass durch die vielen ungeklärten Fragen, die der Brexit auslöst, der sowieso schon starke Nachfragedruck nach Immobilien noch weiter zunehmen wird. Durch das viel zu geringe Angebot – vor allem in den Großstädten – werden die Immobilienpreise deshalb weiter ansteigen.“ (ur)

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