Kategorie-Archiv: Wohnungsbau

ifo Studie: Berliner Mietendeckel verknappte Angebot an Mietwohnungen stark

München, 12. April 2022

Das Angebot an Mietwohnungen in Berlin ist wegen des Mietendeckels um bis zu 60 Prozent eingebrochen und verharrt nach dessen Abschaffung auf diesem Niveau. Das hat eine neue Studie des ifo Instituts ergeben. „Bereits nach der Ankündigung des Mietendeckels ist das Angebot an Berliner Wohnungen stark zurückgegangen. Im vom Mietendeckel nicht betroffenen Bereich stieg das Angebot nach Ankündigung des Mietendeckels zwar überdurchschnittlich an, mit der Abschaffung kehrte sich dieser Trend jedoch um,“ sagt Mathias Dolls, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen.

Am 15. April 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig. Dem Berliner Mietendeckel unterlagen Wohnungen, die vor dem Jahr 2014 erstmals bezugsfertig waren (regulierter Bereich). Neubau-Wohnungen, die ab dem 1. Januar 2014 erstmals bezugsfertig waren, waren vom Mietendeckel nicht betroffen (nicht-regulierter Bereich).

Baustoffknappheit nimmt deutlich zu

München, 8. April 2022

Die deutschen Baufirmen leiden verstärkt unter Versorgungsengpässen. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts im März hervor. Im Hochbau meldeten 37,2 Prozent der Teilnehmenden Beeinträchtigungen, nach 23,5 Prozent im Februar. Auch im Tiefbau verschlechterte sich die Lage. 31,5 Prozent der Betriebe litten unter Lieferengpässen. Im Vormonat lag der Anteil noch bei 17,5 Prozent. „Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat zu einer hohen Unsicherheit mit Blick auf die Lieferketten geführt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

„Die Materialpreise für viele Rohstoffe schwanken in Folge des Krieges deutlich stärker. Zudem beziehen viele Unternehmen Vorprodukte aus Russland oder der Ukraine. Das erschwert die Bauplanung“, ergänzt Wohlrabe. Eine Konsequenz ist, dass die Unternehmen weiter die Preise erhöhen wollen. Die Preispläne im Baugewerbe sind auf ein neues Rekordniveau gestiegen: Sie stiegen von 43,8 auf 48,9 Punkte. Viele Unternehmen geben die gestiegenen Einkaufspreise an ihre Kunden weiter.

immowelt: Kostenfreie und personalisierte Wertermittlung für Eigentümer und Kaufinteressenten

Nürnberg, 6. April 2022

Die immowelt Price Map bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Wertermittlung von Immobilien. Dank eines umfangreichen Updates ist die Preiskarte noch genauer: Neben monatlich aktualisierten durchschnittlichen Quadratmeterpreisen für alle Gemeinden in Deutschland bietet sie nun für die 39 größten Städte des Landes Preiseinschätzungen auf Ebene von Gebäuden – kostenfrei und ohne weitere Eingabe von Daten. Die Preise werden komfortabel auf einer übersichtlichen Karte dargestellt.

Der moderne Algorithmus der immowelt Price Map gibt für alle Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern präzise Preisschätzungen auf Ebene von Hausnummern ab – ohne die Eingabe von weiteren Daten. Das neue Update optimiert zudem auch die Erfassung von Unterschieden zwischen benachbarten Gebäuden. Zur Preisermittlung werden vielen Millionen Immobilien herangezogen, die bereits einmal auf immowelt inseriert waren.

Die immowelt Price Map sowie die immowelt Immobilienbewertung sind zugänglich unter www.immowelt.de/immobilienpreise

Bundesweite Baulandumfrage: Fast 100.000 Hektar Bauland für zwei Millionen Wohnungen

Berlin, 29.03.2022

Lange war unklar, ob die Baulandreserven in Deutschland ausreichen. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zeigt: Das Bauland reicht aus.

Bundesbauministerin Klara Geywitz, Prof. Dr. Eckart Würzner, Erster Stellvertreter des Präsidenten des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Heidelberg, und Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), stellten die Ergebnisse der Studie am Dienstag, den 29.03.2022, in der Bundespressekonferenz vor. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wurden mit der Studie beauftragt.

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/baulandveranstaltung.html