Archiv für den Autor: Ulrich

Erhobene Straßenausbaubeiträge in Bayern, kurz vor Abschaffung im Jahr 2018, werden kompensiert.

München, 12.04.22

Erfolg für Haus & Grund Bayern, dem Landesverband der privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Bayern: Seit dem 1. Januar 2018 werden in Bayern keine Straßenausbaubeiträge mehr von Grundstückseigentümern für die Sanierung benachbarter Straßen und Wege erhoben. Haus & Grund Bayern hatte sich jahrelang hierfür eingesetzt. „Für bayerische Grundstückseigentümer waren die Straßenausbaubeiträge eine erhebliche finanzielle Belastung. Daher forderten wir bereits bei der Reform des Kommunalabgabengesetzes im Jahr 2016 deren Abschaffung“, so die Vorsitzende, Dr. Ulrike Kirchhoff.

In den kommenden Tagen, so heißt es aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium, sollen nunmehr rund 50 Millionen Euro aus dem Härtefallausgleichsfonds ausbezahlt werden. Die Härtefälle wurden von einer Kommission geprüft, in der auch Haus & Grund Bayern mitarbeitete. „Wir freuen uns, dass nunmehr auch diejenigen Grundstückseigentümer kompensiert werden, denen noch kurz vor Ende der Straßenausbaubeiträge Bescheide über teils hohe fünfstellige Beträge zugestellt wurden.“

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ifo Studie: Berliner Mietendeckel verknappte Angebot an Mietwohnungen stark

München, 12. April 2022

Das Angebot an Mietwohnungen in Berlin ist wegen des Mietendeckels um bis zu 60 Prozent eingebrochen und verharrt nach dessen Abschaffung auf diesem Niveau. Das hat eine neue Studie des ifo Instituts ergeben. „Bereits nach der Ankündigung des Mietendeckels ist das Angebot an Berliner Wohnungen stark zurückgegangen. Im vom Mietendeckel nicht betroffenen Bereich stieg das Angebot nach Ankündigung des Mietendeckels zwar überdurchschnittlich an, mit der Abschaffung kehrte sich dieser Trend jedoch um,“ sagt Mathias Dolls, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen.

Am 15. April 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig. Dem Berliner Mietendeckel unterlagen Wohnungen, die vor dem Jahr 2014 erstmals bezugsfertig waren (regulierter Bereich). Neubau-Wohnungen, die ab dem 1. Januar 2014 erstmals bezugsfertig waren, waren vom Mietendeckel nicht betroffen (nicht-regulierter Bereich).

Baustoffknappheit nimmt deutlich zu

München, 8. April 2022

Die deutschen Baufirmen leiden verstärkt unter Versorgungsengpässen. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts im März hervor. Im Hochbau meldeten 37,2 Prozent der Teilnehmenden Beeinträchtigungen, nach 23,5 Prozent im Februar. Auch im Tiefbau verschlechterte sich die Lage. 31,5 Prozent der Betriebe litten unter Lieferengpässen. Im Vormonat lag der Anteil noch bei 17,5 Prozent. „Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat zu einer hohen Unsicherheit mit Blick auf die Lieferketten geführt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

„Die Materialpreise für viele Rohstoffe schwanken in Folge des Krieges deutlich stärker. Zudem beziehen viele Unternehmen Vorprodukte aus Russland oder der Ukraine. Das erschwert die Bauplanung“, ergänzt Wohlrabe. Eine Konsequenz ist, dass die Unternehmen weiter die Preise erhöhen wollen. Die Preispläne im Baugewerbe sind auf ein neues Rekordniveau gestiegen: Sie stiegen von 43,8 auf 48,9 Punkte. Viele Unternehmen geben die gestiegenen Einkaufspreise an ihre Kunden weiter.

immowelt: Kostenfreie und personalisierte Wertermittlung für Eigentümer und Kaufinteressenten

Nürnberg, 6. April 2022

Die immowelt Price Map bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Wertermittlung von Immobilien. Dank eines umfangreichen Updates ist die Preiskarte noch genauer: Neben monatlich aktualisierten durchschnittlichen Quadratmeterpreisen für alle Gemeinden in Deutschland bietet sie nun für die 39 größten Städte des Landes Preiseinschätzungen auf Ebene von Gebäuden – kostenfrei und ohne weitere Eingabe von Daten. Die Preise werden komfortabel auf einer übersichtlichen Karte dargestellt.

Der moderne Algorithmus der immowelt Price Map gibt für alle Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern präzise Preisschätzungen auf Ebene von Hausnummern ab – ohne die Eingabe von weiteren Daten. Das neue Update optimiert zudem auch die Erfassung von Unterschieden zwischen benachbarten Gebäuden. Zur Preisermittlung werden vielen Millionen Immobilien herangezogen, die bereits einmal auf immowelt inseriert waren.

Die immowelt Price Map sowie die immowelt Immobilienbewertung sind zugänglich unter www.immowelt.de/immobilienpreise

Bauherrenschutzbund: „Wiederaufnahme der Neubauförderung droht zu verpuffen“

Berlin, 06.04.2022

Wie der Bauherrenschutzbund aktuell meldet, können laut Mitteilung des Bundeswirtschafts- und Klimaministers, Robert Habeck, ab dem 20. April Anträge auf KfW-40 Neubauförderung gestellt werden. Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) begrüßt die Wiederaufnahme des Förderprogramms, kritisiert aber das geringe Fördervolumen von 1 Mrd. Euro. BSB-Geschäftsführer Florian Becker in einem ersten Statement:

„Selbstnutzende Bauherren, die auf die Wiederaufnahme der KfW-Neubauförderung gehofft haben, müssen sich nun beeilen. Denn das geringe Fördervolumen wird in kurzer Zeit ausgeschöpft sein. Insgesamt stellen die jetzt freigegebenen Mittel zu verringerten Fördersätzen nicht die erhoffte finanzielle Entlastung für Verbraucher dar, die es angesichts explodierender Baukosten und steigender Anforderungen an die Energieeffizienz gebraucht hätte. Leider ist auf Sicht auch nicht mit einer besseren Förderung des energieeffizienten Neubaus zu rechnen.“

mehr: https://www.bsb-ev.de/politik-presse/presseservice/pressemitteilungen/wiederaufnahme-der-neubaufoerderung-droht-zu-verpuffen/

Zinskosten für Baufinanzierung um fast 80 % gestiegen

Berlin, 04.04.2022

Wie die Immobilienscout24-Redaktion meldet, steigen die Zinsen für Baufinanzierung aktuell dramatisch: „Neben den gestiegenen Kosten für Energie haben auch die Baupreise beziehungsweise die Kaufpreise für Immobilien zugelegt. Der Kostendruck wurde jahrelang durch die geringen Zinsen für Immobilienkredite abgefedert. Doch auch damit scheint es jetzt vorbei zu sein. Das ImmoScout24-Zinsbarometer zeigte vor einem Jahr für ein zehnjähriges Darlehen einen durchschnittlichen Sollzins von 0,89 Prozent. Heute sind es 1,60 Prozent, also ganze 0,71 Prozentpunkte mehr. Damit stiegen die Zinskosten um fast 80 Prozent.“

Geplante CO2-Aufteilung zwischen Vermieter und Mieter wird zum Bürokratie-Monster

Berlin, 04.04.2022

Mit Unverständnis hat der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) die Entscheidung der Bundesregierung zur Kostenteilung bei der CO2-Umlage zwischen Mietern und Vermietern aufgenommen. „Das jetzt angestrebte Stufenmodel wird ein bürokratisches Monster mit kaum oder nur geringer Lenkungswirkung. Wie warm es Menschen haben wollen oder wie lange sie duschen, können Vermieter nicht beeinflussen. Gleichzeitig sieht die geltende Regulierung ohnehin umfassende energetische Sanierungspflichten vor. Aus unserer Sicht besteht kein zusätzlicher Regelungsbedarf. Denn mit den neuen Förderinstrumenten, an denen die Bundesregierung arbeitet und den landesförderrechtlichen Regelungen werden bereits umfassende Investitionsanreize für den Klimaschutz gesetzt“, so BFW Präsident Andreas Ibel in Berlin. 

„Für uns ergeben sich auch verfassungsrechtliche Bedenken. Jedes Modell der Aufteilung der CO2-Kosten muss sich aus verfassungsrechtlichen Gründen daran messen lassen, ob sich damit das Ziel der CO2-Bepreisung erreichen lässt. Dieses besteht darin, den CO2-Verbrauch zu verringern und eine Lenkungswirkung hin zu umweltfreundlicheren Energieformen auszulösen. Ein Kostenbeteiligungsmodell des Vermieters, das eine Bezugsgröße wählt, welches nicht geeignet ist, dieses Ziel der CO2 Bepreisung zu erreichen, ist verfassungsrechtlich vor dem Hintergrund des Eingriffs in Art. 14 GG bedenklich“, erklärte der BFW-Präsident.

Bundesweite Baulandumfrage: Fast 100.000 Hektar Bauland für zwei Millionen Wohnungen

Berlin, 29.03.2022

Lange war unklar, ob die Baulandreserven in Deutschland ausreichen. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zeigt: Das Bauland reicht aus.

Bundesbauministerin Klara Geywitz, Prof. Dr. Eckart Würzner, Erster Stellvertreter des Präsidenten des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Heidelberg, und Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), stellten die Ergebnisse der Studie am Dienstag, den 29.03.2022, in der Bundespressekonferenz vor. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wurden mit der Studie beauftragt.

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/baulandveranstaltung.html

Colliers: Umland ist wichtiger Bestandteil des Münchner Büromarktes

München, 26. März 2019 – Nach Angaben von Colliers International sind in kaum einer deutschen Metropole die Verflechtungen auf dem Büromarkt zwischen der Stadt und der Region so groß und eng wie in München. Etwa 26 Prozent des Büroflächenbestands des Münchner Marktes befindet sich vor den Toren der Landeshauptstadt. Mit einem Flächenbestand von rund 6 Millionen Quadratmetern gibt es im Münchner Umland mehr Bürofläche als beispielsweise in Hannover oder Nürnberg.

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München ist Deutschlands Stau-Hauptstadt

München, 07.02.2018
Quelle: (ots/PRNewswire)

Die INRIX 2017 Traffic Scorecard analysiert die Auswirkungen von Verkehrsstaus in weltweit 1.360 Städten und 38 Ländern und ist damit die umfangreichste Studie dieser Art

– Insgesamt wurden 73 deutsche Städte und große Ballungsräume analysiert. Autofahrer verbrachten hier zu Stoßzeiten durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau

– Die direkten und indirekten Kosten, die durch Staus verursacht werden, belaufen sich im Jahr 2017 auf 80 Milliarden Euro, das entspricht 1.770 Euro pro Fahrer

München liegt zum zweiten Mal in Folge an der Spitze der staureichsten Städte in Deutschland. Durchschnittlich verbringen Autofahrer hier 51 Stunden pro Jahr im Stau

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